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Zu Gast an der Uni Siegen

Der Projektkurs "Bio in action" experimentiert rund um das Thema Cytologie.

Mikroskope, Säuren, Zwiebeln, iPads und Knete – das waren die Hauptutensilien, mit denen die Lernenden des Projektkurses „Bio in action“ des Städtischen Gymnasiums Olpe am Samstag, den 4.9.21, dem Baustein allen Lebens – der Zelle – auf den Grund gingen. Die 17 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe und ihre beiden Biologielehrerinnen Kerstin Paul-Meier und Pia Weber wurden um 9 Uhr von Björn Hendel, Biologiedidaktiker, und Richard Sannert, Masterstudent im Fach Biologie, in Empfang genommen. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung starteten die jungen Forscher mit Versuchen zum Thema Stofftransport. Die Diffusion von Kaliumpermanganat wurde mit iPads als Video festgehalten, im Anschluss mussten die Lernenden Fachwissen und Kreativität kombinieren, denn ihre Aufgaben bestand darin, ein Osmometer aus Becherglas, Trichter, Folie und Co. zu bauen. Alle Ergebnisse wurden in kurzen Präsentationen vorgestellt. Nach der Mittagspause ging es heiß her: Die Spitzen von Zwiebelwurzeln wurden in roter Karminessigsäure gekocht, um anschließend als „Quetschpräparate“ unterm Mikroskop betrachtet zu werden. Und tatsächlich: Es waren dicke rote Zellkerne sowie das in ihnen vorhandene Erbmaterial zu sehen. Mit dem passenden Handyequipment konnten auch hier tolle Schnappschüsse gemacht werden. Wie sich eine Zelle teilt und das Erbgut auf verschiedene Zellen verteilt wird, veranschaulichten die Schülerinnen und Schüler anschließend mit Pappe, Knete und Pfeifenreiniger. Sie fotografierten ihre „Kunstwerke“ und erstellten aus den einzelnen Bildern ein Video. Der Experimentiertag endete mit den „Filmvorführungen“. „Ein cooler Tag“ - war das Fazit der Lernenden, als sie um 16 Uhr die Biologiedidaktik der Universität Siegen verließen.