Eine aufregende und lehrreiche Woche geht vorbei und das SGO sagt arrivederci zu seinen Gästen aus Italien. Ausflüge nach Köln und Oberhausen, Einblicke in die heimische Region und konkretes Handeln standen für die italienischen Gäste sowie für die Olper Schülerinnen und Schüler auf dem Programm. Dieses reichte von einem Besuch in einer heimischen Molkerei, dem Spaziergang in den Schulwald über das gemeinsame Zubereiten eines Mittagessens auf Hof Belke mit heimischen Kräutern. Denn der Titel des Projekts „Farben, Düfte und mehr aus der Natur“ war auch in Olpe oberstes Gebot.
Im Rahmen des Projektkurses BiA ist eine Partnerschaft für ein europaweites Projekt zustande gekommen. Erasmus+ fördert dieses Projekt, sodass die Reise des Oberstufenkurses nach Norditalien sowie der Gegenbesuch der italienischen Lerngruppe und alle Materialien für die praktischen Arbeiten finanziert werden. Die Ziele, die das SGO mit diesem Projekt erreichen möchte, sind klar auf die Förderung von Bildung für Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Prinzipien der Nachhaltigkeit gelangen so ganz konkret in den Lehrplan und können die Schülerinnen und Schüler dazu zu ermutigen, sich aktiv mit Umweltthemen auseinanderzusetzen.
Peter Weber und Schulleiter Holger Köster ließen es sich nicht nehmen, die Gäste aus Thiene persönlich zu begrüßen. Auch andere Kolleginnen und Kollegen des SGO trugen maßgeblich zum Gelingen des Gegenbesuchs bei. Die italienischen Jugendlichen waren als Gäste in Familien untergebracht, sodass sich auch ein persönlicher Austausch ergab.
Im November gibt es mit einem Teil der Gruppe ein Wiedersehen: zehn Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte aus Thiene kommen erneut nach Olpe. Dann werden nicht Biologie und Nachhaltigkeit, sondern Wirtschaft und Nachhaltigkeit im Fokus stehen. Auch hierfür haben sich bereits zahlreiche Eltern der 9. Klassen als Gastgeber gemeldet. Vielen Dank an Kerstin Paul-Meier und Pia Weber, die das Projekt von Anfang an begleitet und initiiert haben. Danke an alle Eltern, die Gäste aus Italien aufgenommen haben. Und vielen Dank an alle aktiven und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, die sich während dieser Woche für das Programm engagiert haben.
Hinweis: Dieses Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union.
