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Ökonomische Nachhaltigkeit in Olpe

Erasmus+ ermöglicht Besuch italienischer Lerngruppe

Das Programm Erasmus+ ermöglichte es, dass wieder eine kleine Gruppe italienischer Schülerinnen und Schüler eine Woche in Olpe verbringen konnte. Begleitet von ihren Lehrerinnen wurden sie in Gastfamilien in Olpe und Umgebung untergebracht und genossen gemeinsam mit SGO-Schülerinnen und -Schülern aus der Mittelstufe ein vielfältiges Programm. Unter dem Oberthema „ökonomische Nachhaltigkeit“ durfte die Gruppe an spannenden Vorträgen und Workshops teilnehmen: wie etwa Unternehmen Ressourcen einsparen können, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, erläuterte Hanni Koch von Via Consult. Heimische Unternehmen wie Kemper und GEDIA boten Einblicke in ihre Nachhaltigkeitsziele und dank Werksführung in die betriebseigene Produktion. In Frankfurt lernten die Jugendlichen mit Hilfe des Vereins „Umweltlernen in Frankfurt am Main“, wie stadtplanerische Herausforderungen einer Großstadt aussehen: Wie können versiegelte Flächen aufgelockert werden, wo können neue Grünflächen, wo neue Radwege entstehen? Auch in der Olper Innenstadt ging es um ökonomische Fragen, die die Schülergruppe gleich mehreren Einzelhändlern (Stilsicher; Maiworm; Harnischmacher, Krämerei) persönlich stellen durfte. Ramona Olberts (Olpe aktiv) begrüßte die Gruppe in ihrem Geschäft und erläuterte, was Selbstständigkeit bedeutet, auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Vorab kartierten die Schülerinnen und Schüler Teile der Innenstadt, um Schwerpunkte des Einzelhandels sowie Nutzungen und Leerstände festzuhalten. Natürlich durfte auch ein kleiner Stadtspaziergang, geleitet durch Klaus Klapheck, nicht fehlen, um die Olper Stadtgeschichte zu beleuchten. 

Teil des Programms war auch die Teilnahme am MINT-Tag am Rivius Gymnasium in Attendorn. Dort hat die Gruppe das komplexe Thema Klimawandel in den Blick genommen und anhand von Experimenten die Auswirkungen von Kohlenstoffdioxid in Luft und Ozean erarbeitet. In einem weiteren Workshop wurde es physikalisch: ein Auto mit Solarzelle wurde zum Fahren gebracht. 

Wir danken allen Familien, die italienische Gäste aufgenommen haben; allen Lehrkräften, die die Gruppe begleitet, Vorträge gehalten und Workshops geleitet haben sowie das Programm organisiert haben. Danke auch an alle Unternehmen und Betriebe, die unseren Schülerinnen und Schülern so viele Einblicke gewährt haben.